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Aktuelle Programmhefte zum Download

"Kino-Café":
- Programmheft für Juli bis Dezember 2010 als PDF-Datei
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Filmreihe homochrom Spezial – ausgewählte schwule Filme: HOUSE OF NUMBERS mit Expertengespräch am Montag, 13.09.10, 20:00 Uhr im METROPOLIS

Warum kann man in einem Land positiv und im nächsten negativ getestet werden? Bedeutet ein positiver HIV-Antikörpertest wirklich, dass das Virus noch im Körper ist? Verursacht das HI-Virus tatsächlich die Krankheiten, die als AIDS zusammengefasst werden?
Ursprünglich wollte Filmemacher Brent W. Leung einen 15-Minuten-Beitrag darüber drehen, was der Unterschied zwischen HIV und AIDS ist. Doch als er mit seinen Recherchen begonnen hatte, öffneten sich ihm die Türen der größten HIV/AIDS-Kapazitäten wie Dr. Robert Gallo, der 1984 HIV als Ursache von AIDS identifizierte, und Prof. Luc Montagnier, Nobelpreisträger für die Entdeckung von HIV. In seiner Dokumentation HOUSE OF NUMBERS lässt Leung aber auch Kritiker wie Prof. Duesberg zur Sprache kommen, welcher von vielen als der prominenteste AIDS-Leugner geächtet wird. Es ist jedoch nicht Duesberg, sondern Montagnier, der sagt, dass man mehrfach mit HIV in Kontakt kommen kann, ohne sich chronisch zu infizieren.
Nach 30 Jahren milliardenteurer Forschung herrscht selbst unter den angesehenen Forschern noch Uneinigkeit – und das, obwohl der Bevölkerung ein streng monolithisches Bild vermittelt wird: HIV = AIDS = Tod. Beginnt dieses Kartenhaus zu wackeln?
Die monatliche Filmreihe "homochrom", die sich ausgewählten schwulen Filmen (aktuellen wie Klassikern) verschrieben hat, zeigt in einer Spezialvorstellung mit Experten die OmU-Fassung von HOUSE OF NUMBERS am Montag, den 13.09.2010 um 20:00 Uhr im Bochumer Filmkunsttheater Metropolis (direkt im Hauptbahnhof). Zu Gast sein werden Prof. Dr. Klaus Überla von der Ruhr-Universität Bochum und Arne Kayser, Geschäftsführer der AIDS-Hilfe Bochum. Der Eintrittspreis beträgt 6,00 EUR.
Weitere Informationen über HOUSE OF NUMBERS und "homochrom" finden Sie unter www.homochrom.de.
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Premiere von WAS BLEIBT SIND WIR in Anwesenheit des Regisseurs Werner Kubny und weiteren Gästen am Mittwoch, 15.09.10, 20:15 Uhr im METROPOLIS

Der Strukturwandel im Ruhrgebiet ist zur Realität geworden: Die noch vor knapp 10 Jahren von Werner Kubny in ABENTEUER RUHRPOTT – EIN STARKES STÜCK HEIMAT dokumentierten Kämpfe um den Erhalt der Arbeitsplätze in der Schwerindustrie scheinen der Vergangenheit anzugehören. Viele Orte der Arbeit sind heute Bestandteil einer beeindruckenden Industrie- und Freizeitkultur. Aber wie geht es den im Ruhrgebiet lebenden Menschen nun damit und wie schätzen sie selbst ihre Zukunft ein? Ist etwa das, was Heimat ausmacht, gefährdet? Oder wächst dem städtebaulichen Flickenteppich mit seinen Nischen und Hinterhöfen und der monumentalen Industriearchitektur vielleicht sogar eine neue Bedeutung zu? Und was geschieht mit der sprichwörtlichen Ruhrpott-Identität, wenn die Bedingungen, die sie hervorgebracht haben, nicht mehr existieren? Diesen Fragen spüren die Regisseure Werner Kubny und Per Schnell anhand von diversen Biografien nach. Das Ergebnis ist ein aufschlussreicher Dokumentarfilm, der bei der subjektiven und detaillierten Spurensuche auch zeigt, wie die junge Ruhrpott-Generation mit ihrem Erbe umgeht.
Das Bochumer Filmkunsttheater Metropolis (direkt im Hauptbahnhof) präsentiert WAS BLEIBT SIND WIR als Premiere am Mittwoch, den 15.09.2010 um 20:15 Uhr – und freut sich besonders, den renommierten Regisseur Werner Kubny begrüßen zu können. Werner Kubny wird nach der Filmvorführung für Fragen bzw. für eine Diskussion zur Verfügung stehen.
Werner Kubny: „Klar, da geht etwas zu Ende – die Ära der klassischen Arbeit im Ruhrgebiet. Und doch, so habe ich es erfahren, bleibt etwas Unzerstörbares: Diese Bereitschaft, sich Veränderungen zu stellen, anzupacken, aufzustehen, sich nicht bange zu machen. Das nicht mehr im Kollektiv, sondern als Einzelner, dem zwar die alten Bindungen fehlen, der aber in sich eine Kraft spürt, etwas bewegen zu wollen.“
Per Schnell: „Es hat sich hier einiges getan, doch das bekommt kaum einer mit. Das Ruhrgebiet ist leiser, hintergründiger geworden, es gibt viel mehr Zwischentöne. Ich finde, das ist auch dann im Rückschluss unser Film – man kann die Menschen jetzt viel differenzierter erleben. Viele schauen sich nach neuen Möglichkeiten und Aktivitäten um. Dazu gehören auch Kultur, Musik und kreative Berufe.“
Weitere Informationen über WAS BLEIBT SIND WIR finden Sie in der Rubrik "Programm / Vorschau" und auf der offiziellen Filmwebsite: www.was-bleibt-sind-wir.de.
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Premiere von KINSHASA SYMPHONY in Anwesenheit des Dirigenten A. Diangienda und des Regisseurs C. Wischmann am Di., 21.09.10, 20:00 Uhr im METROPOLIS

Kinshasa, Hauptstadt der Demokratischen Republik Kongo, drittgrößte Stadt Afrikas. Hier wohnen fast zehn Millionen Menschen, die zu den ärmsten Bewohnern der Erde zählen. Es ist die Heimat des einzigen Symphonieorchesters Zentralafrikas – L’Orchestre Symphonique Kimbanguiste. Das Symphonieorchester unter Leitung des Dirigenten Armand Diangienda hat teils mit widrigen Bedingungen zu kämpfen, wie z. B. wenn die Musiker aufgrund eines Stromausfalls wenige Takte vor dem letzten Satz in völliger Dunkelheit spielen müssen. Probleme wie dieses sind allerdings noch die kleinste Sorge von L’Orchestre Symphonique Kimbanguiste. In den fünfzehn Jahren seiner Existenz haben die Musiker zwei Putsche, mehrere Krisen und einen Krieg überlebt. Doch da ist die Konzentration auf die Musik – und die Hoffnung auf eine bessere Zukunft. Die beiden Filmmemacher Claus Wischmann und Martin Baer haben das absolut außergewöhnliche Symphonieorchester und einige seiner Mitglieder bei den Proben für ein großes Open-Air-Konzert und im nicht immer einfachen afrikanischen Alltag begleitet. Das Ergebnis ist eine ebenso berührende wie fesselnde und aufschlussreiche Dokumentation über Kinshasa, über die dort lebenden Menschen und nicht zuletzt über die Kraft der Musik.
Das Bochumer Filmkunsttheater Metropolis (direkt im Hauptbahnhof) zeigt KINSHASA SYMPHONY als Premiere am Dienstag, den 21.09.2010 um 20:00 Uhr – und freut sich besonders, den Dirigenten und Gründer des Orchesters, Armand Diangienda, sowie den Wittener Regisseur und Drehbuchautor Claus Wischmann begrüßen zu können. Armand Diangienda und Claus Wischmann werden nach der Filmvorführung für Fragen bzw. für eine Diskussion zur Verfügung stehen.
Claus Wischmann: "Als ich vor drei Jahren zum ersten Mal von diesem unglaublichen Orchester gehört habe, konnte ich zunächst kaum glauben, dass es existiert. Musiker, die sich ihre Instrumente teilweise selbst bauen und dann auf öffentlichen Plätzen mitten in Kinshasa vor Tausenden Zuschauern Mozart und Verdi interpretieren. Musiker, die Carmina Burana spielen, als ginge es um nicht weniger als ihr Leben. Jeder Ton hinausgeschleudert als Ausrufezeichen des unbedingten Überlebenswillens. Kaum etwas könnte weiter von der Realität subventionierter klassischer Musik im Westen entfernt sein."
Martin Baer: "Für mich liegt der Reiz des Dokumentarfilmes und der Kameraarbeit darin, Menschen dabei zu beobachten, wie sie etwas mit Leidenschaft tun. Und das tun die Musiker des Orchestre Symphonyique Kimbanguiste: Sie machen Dinge, die wir nie geglaubt hätten. Sie bauen sich ihre Instrumente selbst. Und sie wissen, dass sie nicht alles schaffen können, was sie sich vornehmen. Aber sie haben die Entschlusskraft, sich selbst zu helfen."
Weitere Informationen über KINSHASA SYMPHONY finden Sie in der Rubrik "Programm / Vorschau" und auf der offiziellen Filmwebsite: www.kinshasa-symphony.com.
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JUD SÜSS – FILM OHNE GEWISSEN: Filmpädagogische Begleitmaterialien für den Schulunterricht

Der Schauspieler Ferdinand Marian (Tobias Moretti) wittert 1939 den großen Karrieresprung. Trotzdem scheint er zunächst zu zögern, bis er schließlich von Joseph Goebbels (Moritz Bleibtreu) persönlich dazu gedrängt wird, die Titelrolle in JUD SÜSS zu übernehmen. Zu spät erkennt Marian seine ausweglose Lage als Teil einer perfekt geplanten und von Regisseur Veit Harlan (Justus von Dohnányi) künstlerisch anspruchsvoll umgesetzten Propagandawaffe des Regimes gegen die Juden ...
Mit einer prominenten Besetzung (es agieren u. a. Tobias Moretti, Martina Gedeck, Moritz Bleibtreu, Justus von Dohnányi, Armin Rhode und Robert Stadlober) erzählt Regisseur Oskar Roehler (DIE UNBERÜHRBARE; AGNES UND SEINE BRÜDER; ELEMENTARTEILCHEN) in einer Mischung aus historischem Drama und Satire die Entstehungs- und Wirkungsgeschichte des berüchtigten Nazi-Propagandafilms JUD SÜSS.
Zum Download des filmpädagogischen Begleitmaterials klicken Sie bitte hier.
Weitere Informationen über JUD SÜSS – FILM OHNE GEWISSEN (ab 23.09.2010 im Casablanca oder Metropolis) finden Sie in der Rubrik "Programm / Vorschau".
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Dokumentarfilmreihe DIE ERDE VON OBEN ab jetzt wöchentlich in der CASABLANCA-Sonntags-Sektmatinée

3.000 Flugstunden, 500.000 spektakuläre Luftaufnahmen, 100 öffentliche Ausstellungen mit 50 Millionen Besuchern in über 30 Ländern, 4 Millionen verkaufte Fotobände weltweit, davon allein 350.000 in Deutschland – Yann Arthus-Bertrands gewaltiges Projekt DIE ERDE VON OBEN feiert grandiose Erfolge. Jetzt hat sich Yann Arthus-Bertrand erneut auf eine Reise rund um die Welt gemacht, zu den schönsten Orten auf diesem Planten und zu den Brennpunkten gefährdeter Natur, diesmal aber mit der Filmkamera. Das Ergebnis ist die faszinierende Dokumentarfilmreihe DIE ERDE VON OBEN – 8 x 90 Minuten voller atemberaubender Bilder und eindringlicher Impressionen unserer schützenswerten natürlichen Lebensräume, aufgenommen in gestochen scharfer HD-Qualität!
Das Bochumer Filmkunsttheater Casablanca zeigt sämtliche Filme aus dieser einzigartigen Reihe in der Casablanca-Sonntags-Sektmatinée (jeder Film wird an zwei aufeinanderfolgenden Sonntagen zu sehen sehen sein). Ein echtes Kino-Erlebnis!
Weitere Informationen über DIE ERDE VON OBEN finden Sie in der Rubrik "Programm / Die Erde von oben" und auf der offiziellen Website: www.erdevonoben.de.
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19:00 Uhr
17:00, 21:00 Uhr
21:00 Uhr
19:15 Uhr
17:00 Uhr






